Der Föhn is a woarma Foiwind. Es gibt eam auf da ganzn Wejd, in da Oipngegnd is aa zun easchtn Moi bschriem woan.

Föhn, wiara se aufs Weda auswirkt

Es handlt se dabei um an Wind, dea duach bestimmte Umständ auf da andan Seitn vo de Berg, ois wo a herkimmt, blosd und ziemle warm wern ko.

Nemands dem scheen Weda, des da Föhn oft bringd, kriagn aba vui Leid davu a greisligs Schädlweh. Aa Herzprobleme ko ma griagn, und manche Leid wern ziemle unleidig an solchane Doog. D'Wissenschaftla vo da Ludwig-Maximilians-Uni in Minga ham sogar aussegfundn, dass an d'Föhndoog zehn Prozent efta duschn duat (Autounfäll san gmoant) und a zehn Prozent hechane Seibstmordquotn auftret.

Woher kimmt des Woat?

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Des Woat Föhn kimmt ausm Lateinischn favonius, wo sovui wia „a laua Westwind“ bedeit. Nochdem des Phänomen vom Föhn aba an jedm grässan Berg oda Gebiag entsteh ko, hom se freile in da Wejd no andane Naman gfundn. So hoasst da in Chile an de Andn Puelche, in Argentinien nennansn Zonda.

Obwoi ma moana mecht, dass des Woat Föhn vo Hoarfön kimmt, is es in Wiaklikeit genau umdraht. AEG hod se den Nama fia eana Maschindl in de 1920er patentian lossn, wos se dann in da Oidogssprooch eibiagad hod. Und in Föhn mid "h" gibts jo scho vui lenga, wäu von dem haum scho de oidn Neandatola Schedlweh kriagt.

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  Commons: Föhn – Sammlung vo Buidl, Videos und Audiodateien