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Der Artikl is im Dialekt Weanarisch gschrim worn.
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De Org'l in da Owakiach'n

De ehemåliche Pfoakiach'n Maria vom Berge Karmel is jetzt'n a Syrisch-Orthodoxe[1] Kiach'n im 10. Weana Beziak Favoritn aum Stefan-Fadinger-Plåtz 1. De Kiach'n woa von 1937 bis 2015 a römisch-katholische Pfoakiach'n, bis 2003 von de Karmelit'n[2] betreit und danåch bis 2015 de Hamatkiach'n von da (katholisch'n) Philippinisch'n Gemeinde Wean.

Inhoitsvazeichnis

G'schicht'Bearbeiten

Im Joahr 1886 san de eascht'n Karmelit'n aus Südamerika nåch Östarreich kumma, wo's bis 1922 in Maria Taferl woa'n. Åb 1904 woan's in Wean und 1915 haum's den Grund aum heitich'n Stefan-Fadinger-Plåtz füa'r an Kiach'nbau kauft. Weu rundumadum no Wüdnis woa, hau'm de Patres aum Aufaung de Ealaubnis g'håbt, dass Revoiva tråg'n düaf'n. De easchte Kiach'n woa'r aus Hoiz und is aum 8. Septemba 1916 g'weiht wua'n, owa'r aum 2. Jänna 1928 ohbrennt (des Wåssa in de Feiaweah-Schleich woa z'weg'n da Köit'n eig'fruahn). Nua des aa scho vuahaundane Klosta is grest'nteus vaschont blieb'n. Weu drum a neicha Bau notwendich woa, håt da Architekt den auf amerikanische Oat mit ana Unta- und Owakiach'n plant. De Untakiach'n is z'eascht featich g'wes'n und aum 22. Dezember 1929 g'weiht wua'n.[3]

De Karmelita von Berg Karmel hau'm de Betreuung vom Franz-Josefs-Spital und aa den Eisegnungs-Dienst aum Weana Zenträufriedhof üwanumma. Aum 1. Jänner 1937 is de Eahebung zua Pfoakiach'n g'wes'n – obwoi zu dera Zeit von da Owakiach'n eascht des Ståhlskelett g'staund'n is. De Auss'nmauan san daunn aus Beton goss'n wua'n und de Kiach'n håt a Notdåch kriagt. Kuaz voa'm Zweit'n Wödkriag is a Kupfadåch g'måcht wua'n, owa des håt ma boid wiedarum füa de Rüstungsindustrie owa g'riss'n. Aum 30. August 1942 håt daunn da Kardinal Innitzer de Owakiach'n konsekriat.

Nåchdem de Nazi nåch 1938 olle Vareine von da Kiach'n vabot'n und aufg'löst haum – in Berg Karmel woa'n des da „Reichsbund der katholischen Jugend“ und de Pfådfinda – san de Jugendheim' in da Untakiach'n ois Luftschutzkölla vawend't wua'n. Aum 21. Februar 1945 san auf de Kiach'n åcht Bomb'n g'foin und 140 Mensch'n san daduach in dem Kölla ums Leb'n kumma.[3]

De Zeit nåch'n KriagBearbeiten

Des große freie Areal vua da Kiach'n – de „Fortuna-Bergln“ – haum seit 1945 de Russ'n, de wo in da Starhemberg-Kasern untabråcht g'wes'n san, ois Übungsplåtz vawend't. Nåch eahnan Åbzug 1955 is des Gebiet mit Wauhnheisa vabaut wua'n und boid woa'n 15.000 Gemeindemitglieda in da Pfoa.

Da Wiedaraufbau håt mit da Kupp'l und in Dåch aug'faungt und 1951 is de Untakiach'n wiedarum g'weiht wua'n. Da Neubau von da Owakiach'n und vom Turm håt von 1957 bis zum 22. Juni 1958 dauat. De Konsekration woa nåch da Vollendung vom Altarraum aum 8. April 1962.[3]

Im Fruahjoahr 1964 is a Orgel aufg'stöit wua'n.[4] 1965 san neiche Kirchenfenster eibaut wua'n und im gleich'n Joahr håt da Aufbau vom Glockenturm aug'faungt. Aum 7. Novemba woa de Turmkreuzweihe und aum 15. Mai 1966 de Glock'nweihe; damit woa da Wiedaraufbau von da Kiach'n ogh'schloss'n.[3]

Im August 2003 is des Karmelitaklosta aufg'lest wua'n und de Pfoa is aun de Erzdiözese Wean gaunga. De Erzdiözese håt daunn de Weana philippinische Gemeinde nåch Berg Karmel g'hoit.[3] Im Septemba 2014 hau'm de Karmelita de Kiach'n und des Klosta aun de Syrisch-Orthodoxe Kiach'n vakauft.[5] De katholische Pfoa is mit 1. Jänna 2015 aufg'löst und de Pfoagemeinde saumt'n Pfoagebiet in da Salvatorianerkiach'n zu den heiligen Aposteln integriat wua'n.[6] De Pfådfinda haum eahna neich's Heim in da Königin des Friedens Kiach'n g'fund'n.

LiteratuaBearbeiten

  • Werner Schubert: Favoriten. Verlag Beziaksmuseum Favoritn, 1992; S. 138-139.
  • Christine Klusacek/Kurt Stimmer: Favoriten. Zwischen gestern und morgen, Mohl Verlag, Wien 2004, ISBN 3-901781-38-1; S 151-152.

im NetzBearbeiten

  Commons: Maria vom Berge Karmel – Sammlung vo Buidl, Videos und Audiodateien

BelegBearbeiten

  1. schaug bei Syrisch-Orthodoxe Kirche von Antiochien
  2. schaug bei Karmeliten
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 3,4 Geschichte der Pfarre Maria vom Berge Karmel auf deren Webpräsenz. Archiviert vom Original am 16. Novemba 2009, obgruafa am 20. Aprui 2011.
  4. Informationen zur Orgel
  5. Gotteshaus wird an syrisch-orthodoxe Kirche übergeben, erzdioezese-wien.at vom 15. September 2014 – Abgerufen am 30. September 2014
  6. Diözesanblatt der Erzdiözese Wien Jänner 2015. Obgruafa am 16. Jänna 2015 (pdf).

48.16599316.357457Koordinaten: 48° 9′ 58″ N, 16° 21′ 27″ O