Neil Percival Young (* 12. November 1945 in Toronto, Ontario) is a kanadischa Rockmusika, dea mid da Band Crazy Horse, owa a ois Solokinstla und mid fui andare Bands wia mid David Crosby, Stephen Stills und Graham Nash als Crosby, Stills, Nash and Young (CSNY) zam schpuid. Ea guid ois Godfather of Grunge. Za seine pobuläastn Liadan kean The Needle and the Damage Done, Heart of Gold, Cinnamon Girl, Sugar Mountain, Like a Hurricane, Rockin’ in the Free World und Hey Hey, My My. An Neil Young sei Musikalaafboh hod 1966 mid da Band Buffalo Springfield ogfangd und dauad bis heid o.

Neil Young ba an Konzeat vo Crosby, Stills, Nash & Young am 8. Juli 2006

Gschicht

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Neil Young is am 12. Novemba 1945 in Toronto ois Bua vo Scott Young und seina Frau Rassy Ragland Young afd Wäid kumma gwen.[1] Sei Voda woa a Schbortschoanalisd und hod a Biacha gschriem. Da Neil hod ois gloana Bua merare schware Krankheitn kobt, Diabetes, Epilepsie und mid sex Joa a Polioinfektion, de wo sei linke Köabahäiftn gschädigd hod. Saidäm hinkta a bissl. S Liadl Helpless ainnad an de Zeid.

Ofang da 1960a Joa hoda in vaschine Musegruppm z Winnipeg gschpuid. Do hoda a bo Liadl afgnumma, 1963 de Single Sultan/Aurora mid da Band The Squires und 1966 mid de Mynah Birds (mid Rick James) no a boo andare.

1966–1987

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1966 isa no Los Angeles zong und hod zam midm Stephen Stills de Band Buffalo Springfield grind. Buffalo Springfield hod boid a firande Roin in da Folk-Szene z Kalifoanien kod. Nom drittn Oibum Last Time Around is da Neil Young 1968 ausgschdieng, weis untaranand gschdrittn hom und hod Solo weida gmochd.

Sei easchds Solo-Oibum (Neil Young) hoda 1968 afgnumma und is no 1969 duach Noadamerika tuat. Glei dano is s easchde Oibum Everybody Knows This Is Nowhere mid seina Band Crazy Horse aussa kumma. Mid Crosby, Stills and Nash, isa afn Woodstock-Festival afdren. Mid dene hoda no a zeidlang gschpuid und 1970 s eafoigreiche Oibum Déjà Vu und a Joa dano s Live-Oibum 4 Way Street vaeffadlichd. Fia CSNY hoda in dea Zeid de Klassika Helpless, Country Girl und den Brotestsong Ohio gschriem.

An Neil Young seine Oim san voum Stil hea, gmischd. Moi schpuida Folk und Country, no wexld a wida zan hoatn Rock. Fia sein unfowexlboan Giddansound hoda se a boo Effektgeräte säim zambaud. 1972 is s moast vokaffde Oibum Harvest afn Moakt kumma, a Joa schbada Time Fades Away - Country Melodian oglesd vo lange Giddanimbrowisationa. Nom Doud vo seim Roadie (Bruce Berry) und am Bandmitgliad vo Crazy Horse (Danny Whitten) is 1975 s Oibum Tonight’s the Night aussa kumma, fia vui Leid an Young sei Moastaweak. A Joa davoa is mim Oibum On The Beach ascho a soa diasdas Oibum vaeffadlichd woan, wos a ois Moastaweak guit. 1975 is no s Oibum Zuma vaeffadlichd woan, bekannt duach des Liad Cortez the Killer.

 
Neil Young in Austin, Texas am 9. Novemba 1976

Comes A Time vo 1978 hod wida den Harvest-Sound kobt. De 1970a Joa hom mim Oibum Rust Never Sleeps gend, des voum Rolling Stone zan Oibum voum Joa gwäid woan is.[2]

1982 isa za Geffen Records gwexld, fia de hoda bis 1987 finf Oim afgnumma, Trans, Everybody’s Rockin’, Old Ways und 1986 Landing On Water. S lezde Oibum fia Geffen Records woa Life – mid Crazy Horse, mid Inca Queen und When Your Lonely Heart Breaks a wida moi bessare Liadl.

1988–1997

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Neil Young, 1996

Wida zruck ba seim oidn Läibl (Reprise) hoda 1988 midm Rhythm and Blues-Oibum This Note’s For You, afn eafoigreichn Weg zruckgfundn. Ara Eafoigsoibum woa Freedom vo 1989.

Vui Musika und Gruppm homse an Neil Young zan Voabuid gnumma, u. a. Sonic Youth. Schbada isa zan „Godfather of Grunge“ tiduliad woan und hod no s Oibum Ragged Glory, wida mid Crazy Horse vaeffadlichd.

Gnauso hoat woas Nochfoigaoibum Weld, a Live LP vogleichboa midm Lou Reed sei Metal Machine Music Oibum.

1992 kummt Harvest Moon, wida a ruigare Scheim, de ois Tei 2 da so gnenndn Harvest- Trilogie guit.In de gleiche Richdung gehd Unplugged (1993), mid dema gnau wia Eric Clapton, Bob Dylan und Nirvana Unplugged at MTV afdren is.

Da Kurt Cobain woa a groußa Voeara voum Neil Young und hod in seim Obschiadsbriaf, bevoa ase daschossn hod, de Zein „It’s better to burn out than to fade away“ voum Liad My My Hey Hey nei gschriem. Da Neil hod eam no im Oibum Sleeps with angels (1994) des gleichnamade Tidlliad gwidmed.

Fia s Oibum Mirror Ball vo 1995, hod se da Neil Young mid da Band Pearl Jam zamdo, a wuchdegs Rock - Epos des a fia jingare Leid indressand gwen is.

Im säim Joa hoda a bam Fuim Dead Man (Regie Jim Jarmusch) an Soundtrack gliefad. Ofang 1996 is s gleichnamade Oibum dazua gfoigt.

1996 is wida a Crazy-Horse-Oibum dro (Broken Arrow, 1996) und 1997 de Live-Scheim Year of the Horse, wou Liadln vo de lezdn Joa draaf san. Zeidgleich is a da Fuim Year Of The Horse vo Jim Jarmusch aussa kumma, dea Konzeadafnama vo Neil Young and Crazy Horse zoagt.

1995 is da Neil Young in de Rock and Roll Hall of Fame afgnumma woan.[3]

1999–2011

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1999 is s Oibum Looking Forward, a CSNY Scheim fia de da Neil Liadln gschriem hod, de eigandle fias Silver & Gold (2000) Oibum woan. Ara Scheim ausm säim Joa is s Live-Oibum Road Rock Vol. I , mid a 18-Minutn-Version voum Klassika Cowgirl in the Sand und a Adaption voum Dylan-Klassika All Along The Watchtower (ois Gastsängarin Chrissie Hynde).

Greendale a Konzeptoibum, 2003 vaeffalichd, is af a Solo-Tour duach Airopa und a Crazy Horse-Tour duach Noadamerika komplett Live afgnumma gwen.

Im Aprui 2005 is da Neil Young wega an Hirnaneurysma bhandlt woan. No kuaz voa seina Oparation z New York, is no s Oibum Prairie Wind im Septemba 2005 naus kumma. Prairie Wind woa des dridde Oibum aus da Harvest-Trilogie.

Im Mai 2006 hoda s Oibum Living With War vaeffadlichd, des se im Folkrock-Stil gritisch mid da Irak-Bolitik da US-Regiarung ausanandasezt. Scho voahea hoda se mid dea Temadik gritisch befassd und am Konzeat America: A Tribute To Heroes teignumma. Af Living With War disdanziad ase endguide vo seim Angaschmo nom 11. September 2001. Des woa a da Kean vo da Freedom of Speech Tuanee, deda Neil Young zam mid seine oidn Weggfäadn Crosby, Stills & Nash gmochd hod. De kontroveasn Reaktiona afs Oibum und afd Tuanee, san in seim Fuim CSNY/Déjà Vu vo 2008, za dems ara Live-Oibum gibt, vooawad. Living With War woa oanasaits a badriodische Hommasch an de Oghöarign vo de amerikanischn Gfoina im Irakgriag, andrasaits a offane Griagseaklearung an George W. Bush: „Let’s Impeach The President“.

Mit Live At The Fillmore East, a Afnam mid Crazy Horse voum 6./7. Meaz 1970 z New York, hoda im Novemba 2006 de scho lang eawoate Neil Young Archives Performance Series eaeffned. S zwoate Oibum aus da säim Serie is s nei vaeffadliche Live-Oibum Live at Massey Hall 1971.

Seid 2006 is da Neil Young a Träga voum Order of Manitoba, da hexdn Auszeichnung da kanadischn Browinz Manitoba.

2007 is s Oibum Chrome Dreams II[4] mid seina Electric Band afn Moakt kumma, a Andenkn an des nia vaeffadlichde Chrome Dreams, des in de 1970a Joa vaeffadlichd häd wean soin und heid grod no ois Bootleg zan hom is.

Archives Volume I vo 2009 isa Weakschau aus de Joa 1963–1972, an dera umara zwanzg Joa goawad hod. 2009 is no a andas Oibum gfoigt, Fork in the Road wida mid da Electric Band. Des Konzeptoibum handlt voum Umbau vo seim Lincoln Continental za an Hübridelektrokraftfoazeig, s sognennde Lincvolt-Projekt, des da Neil Young säim finanziad und vo dem aa ausfiale in seina Audobiografia schreibd.[5]

2010 is s Oibum Le Noise kumma, desa Solo eigschpuid hod. Fia de Single Angry World hoda an Grammy fian bestn Rock-Song griagt.[6][7]

2011 kummt s Oibum A Treasure desa af seine 1985a Tuanee mid seina domoign Begleitband The International Harvesters afgnumma hod.[8][9][10]

Ab 2011

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Neil-Young 2006

2011 hod da Neil Young an seina Audobiografia Waging Heavy Peace goawad, de no 2012 vaeffadlichd woan is.[11][12]

2012 san de Oim Americana und Psychedelic Pill mid Crazy Horse aussa kumma. Af da Americana san ausschliasle amerikanische Folksongklassika wia Oh Susannah, Tom Dooley oda an Woody Guthries sei This Land Is Your Land im düpischn Crazy Horse Stil eigschpuid.[13][14]

Briwats

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Da Neil Young woa Ofang da 1970a Joa mid da Schauspuiarin Carrie Snodgress zam und hod mid ia an Buam mid Nama Zeke. 1978 hoda Pegi Morton gheirat, mit dea hoda aa an Buam (Ben, * 1978) und a Dochda (Amber Jean, * 1984). De zwoa Buam san an infantiler Zerebralparese grank woan.[15]

Mid seina Frau Pegi hoda 1986 de Schdiftung Bridge School grind, wou meafoch behindade Kinda a Ausbuidung griang kinna.Fia de Schdifdung find oamoi im Joa a Konzeat schdatt, wo a namhafde Kinstla wia Bonnie Raitt, Bob Dylan, Bruce Springsteen, Tom Petty und vui andare afdren san.

Nodema wega Säästörunga scho oi Afdridd osong hod miassn, hod se da Neil Young im Meaz 2005 in an New Yorker Granknhaus wega an potenziäi lemsgfäalichn Hirn-Aneurysmas eafoigreich oparian lossn.

Im Juni 2005 is sei Voda gschdoam, da Schrifstäia Scott Young, im Ejda vo 87 Joa. Vo zwoa weidare Ehn hoda finf Dechda, Astrid Young is a Hoibschwesda voum Neil Young.

Neil Young hod a bo Brojekde za Vabessarung vo da Log da Uaeiwona z Noadamerika untastützd.

Diskografia

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  • Neil Young (1968)
  • Everybody Knows This Is Nowhere (1969)
  • After the Gold Rush (1970)
  • Harvest (1972)
  • On the Beach (1974)
  • Tonight's the Night (1975)
  • Zuma (1975)
  • Long May You Run (1976)
  • American Stars 'n Bars (1977)
  • Comes a Time (1978)
  • Rust Never Sleeps (1979)
  • Hawks & Doves (1980)
  • Re-ac-tor (1981)
  • Trans (1982)
  • Everybody's Rockin' (1983)
  • Old Ways (1985)
  • Landing on Water (1986)
  • Life (1987)
  • This Note's for You (1988)
  • Eldorado (1989)
  • Freedom (1989)
  • Ragged Glory (1990)
  • Harvest Moon (1992)
  • Sleeps with Angels (1994)
  • Mirror Ball (1995)
  • Broken Arrow (1996)
  • Silver & Gold (2000)
  • Are You Passionate? (2002)
  • Greendale (2003)
  • Prairie Wind (2005)
  • Living with War (2006)
  • Living with War: "In the Beginning" (2006)
  • Chrome Dreams II (2007)
  • Fork in the Road (2009)
  • Le Noise (2010)
  • Americana (2012)
  • Psychedelic Pill (2012)

An de foigandn Fuima is da Neil Young ois Reschissöa (unta seim Bseudonüm Bernard Shakey), Autor, Darsteller, Broduzent bzw. Executive Producer oda Kameramo bedeiligd oda ea hoda Muse dazua gschriem.Dea hinta da Joareszoi ogeme Nama bzeichned an Reschissöa, wenns da Neil Young ned säim gwen is.

  • Journey Through The Past, R/M (1972)
  • Rust Never Sleeps, R/M/L (1979)
  • Blast – Wo die Büffel röhren, M (1980, Art Linson)
  • Human Highway, R/D/M (1982)
  • Neil Young live in Berlin, M/L (1983, Michael Lindsay-Hogg)
  • Solo Trans, P/A (1984, Hal Ashby)
  • Made in Heaven, D (1987, Alan Rudolph)
  • 68, D (1988, Steven Kovacs)
  • Freedom, D/M/L (1989, Tim Hutton)
  • Love at Large, D (1990, Alan Rudolph)
  • Weld, R/D/M/L (1991)
  • Unplugged, M/L (1993, Milton Lage + Beth McCarthy)
  • The Complex Sessions, M/V (1994, Jonathan Demme)
  • Dead Man, M (1995, Jim Jarmusch)
  • Year of the Horse, D/EP/M/L (1997, Jim Jarmusch)
  • Silver and Gold, D/E/M/L (2000, L. A. Johnson)
  • Neil Young Friends and Relatives: Red Rocks Live, D/M/L (2000, L. A. Johnson)
  • Live at St. Vicar, D/P/M/L (2003, Ned O’Hanlon)
  • Greendale, R/D/P/A/K/M (2003)
  • Prairie Wind, R/M/L (2005)
  • Heart of Gold, D/P/M/L (2006, Jonathan Demme)
  • Living With War – In The Beginning, P/R/M (2006)
  • Neil Young Archives No. 2 – Live At The Fillmore East 1970, D/R/M (2006)
  • Neil Young Archives No. 3 – Live At Massey Hall 1971, D/R/M (2007)
  • CSNY Déjà Vu, R/A/D (2008)

Lidaradua

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  • Neil Young: Ein Hippie-Traum. Übersetzt von Michael Kellner. Kiepenheuer & Witsch; Köln 2012; ISBN 978-3-462-04477-5 (Autobiografie).[16]

Im Netz

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  Commons: Neil Young – Oibum mit Buidl, Videos und Audiodateien
  1. http://www.rollingstone.com/music/artists/neil-young/biography
  2. Neil Young: Ein Hippie-Traum. S. 322
  3. http://rockhall.com/inductees/neil-young/ Archivierte Kopie (Memento des Originals [1] vom 25. Dezémber 2013 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/rockhall.com
  4. http://www.laut.de/Neil-Young/Chrome-Dreams-2-%28Album%29
  5. Archivierte Kopie. Archiviert vom Original [2] am 29. Jenna 2013; abgerufen am 4. November 2012.
  6. http://www.reuters.com/summit/AfricaInvestment12
  7. https://web.archive.org/web/20110501112643/http://www.spinner.com/2011/02/13/neil-young-angry-world-grammys/
  8. https://web.archive.org/web/20131211072500/http://www.monstersandcritics.de/artikel/201123/article_191055.php/Neil-Young-%26-International-Harvesters-A-Treasure
  9. http://www.rollingstone.com/music/albumreviews/a-treasure-20110609
  10. http://www.countrymusicnews.de/index.php?option=com_content&view=article&id=5510:young-neil-a-the-international-harvesters-a-treasure-&catid=29:cd-besprechungen&Itemid=125
  11. Archivierte Kopie. Archiviert vom Original [3] am 20. Dezemba 2013; abgerufen am 1. Januar 2014.
  12. http://www.rollingstone.com/music/pictures/inside-neil-youngs-new-memoir-waging-heavy-peace-20120924 Archivierte Kopie (Memento des Originals [4] vom 2. Mäerz 2014 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.rollingstone.com
  13. http://www.rollingstone.de/news/meldungen/article285778/neil-young-amp-crazy-horse-neues-album-americana-im-juni.html
  14. http://www.focus.de/kultur/musik/plattenkiste/plattenkritik-neil-young-und-crazy-horse-americana-ausgeburt-an-erhaben-schoener-haesslichkeit_aid_760800.html
  15. http://www.dgspj.de/index.php?option=com_content&view=article&id=68&Itemid=113
  16. Geschichten von einem egomanischen Stehaufmännchen, Rezension von Gerrit Bartels im Deutschlandradio Kultur vom 27. November 2012