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Latein

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S<nowiki>'</nowiki>'''Lateinische''' is a [[Sproch]], de wos eigntli scho ausgstuam is. Gredt hom's de Sproch im oitn [[Rom]] voa mea wia 1000 Joa. Heit is imma nu de offizielle Sproch vum [[Vatikanstadt|Vatikan]], wo jo da [[Benedikt XVI.|Ratzi]] daham is; und in da [[Medizin]], voa oim in da Anatomie, werds aa no gnutzt. Und obwoihs fost kana mea vasteht und ma eigntli mit so guat wia neamt si af lateinisch untahoitn ko, miassn imma nu vü Leit in da Schui Latein lerna.
S<nowiki>'</nowiki>'''Lateinische''' is a [[Sproch]], de wos eigntli scho ausgstuam is. S Lateinische ghört zu de Indogermanischn Sprochn, und zwor zur latino-faliskischn Gruppm. Die indogermanischn Vokale habm si ganz guat und die Konsonantn einigermaßn ghaltn. Ober bo der Sprochzentwicklung spüln natürli alle Völker, mit denen die Vor-Italiker seit ihrer Einwanderung ztoan ghabt habn, a große Rolln.
 
Wia olle aundan Sprochn woa a s'Lateinische net afoch auf amoi do und hot si nimma entwückit. So hot si de Sproch a im oitn Rom scho ständig vaändat und hot des a weita dau und iatst homma ois Ergebnis de [[Romanische Sprachen|Romanischn Sprochn]]: [[Spanisch]], [[Portugiesisch]] mit Brasilianisch, [[Französische Sproch|Fraunzösisch]], [[Italienisch]], [[Rumänisch]] mit Moldawisch, Sizilianisch, Katalanisch, Galicisch, Okzitanisch, Sardisch, Furlanisch, Ladinisch, Räto-Romanisch und Aragonesisch (sortiat noch da Anzahl vo Muttasprachla). Und des sand blos de Standardsprachn, danem gebts no an Haffa romanische Dialekte.
Mit der Eroberung der Wölt rund ums Mittlmeer durch die Römer hat si aa Ihra Sproch im Westn vom Römischn Reich als Herrschafts- und Kultursproch etabliert; dagegn is im Ostn, wo mit de Nachfolger vom Kini Alexander der Hellenismus a(ngfangt, s Griachische nimma vodrängt wordn. Siehgt ma von a poar Inschriftn und Gebetstexte ob, dann san des ölteste lateinische Schtstück die ''leges duodecim tabularum'', also die ''Zwölf-Tafel-Gsetza'', so um 450 vua Christus. Zirka 240 fangt mit Schriftstöllerei di Literarisierung an und führt in fost 200 Jahr zur vollständign Ausbüldung von da Grammatik mit den Regln, wia ma s heut lernt. Des is di Hochsproch der Gebüldetn. Danebm hat s a weniger reglhofte Umgangssproch (den ''sermo cottidianus'') und unzöhlige regionale und soziale Mundartn (Soziolekte) gebm, aa in Rom selber. An neichn Schub hod die Entwicklng des Lateinischen kriagt durchs Christntum, des im Westen selbstverständlich di allgemein geläufige Sproch benutzt hat und dadurch den Missionsauftrag had ausführn kinna.
 
In der Spätantike hat ma mitm Fortschritt der Wissnschaftn füa neiche Sochn neiche Wörter findn müassn, das römische Vorbild für die Grammatik wor nimma so streng vopflichtnd, und so schreibm dann im Mittlalter die Gelehrtn ihr eigenes Latein, das Mittllatein, wieder aufspalt je nach Bildungsgrad vom ''sermo doctus'' bis zum ''Kuchllatein''.
 
Aa im Wissnschoftsbetrieb in der Fruan Neizeit ist Lateinisch geschriebn wordn, des hat si taelweis ghaltn bis ins 18. Johrhundert auffa. Wia in de modernen Sprochn i der Neuzeit di Grammatik vervollständigt und „verreglt“ wordn is, dann dann is des nach dem Paradigma vom Lateinischn (Zaetnsystem mit Futur II und Ausbildung der Konjunktive beispülsweis) gschehgn.
 
Zur totn Sproch is des Lateinische eigentlich durch a guatgmoante Entwicklung wordn: In der Humanistnzeit hat ma des Latein, des der Cicero gshcirebm hat, für vopflichtnd erklärt, alles andere war falsch, und so hat man si nimma traut, lateinisch zu redn oder in der Schul lateinische Theaterstückl aufzfüahrn. So hat ma di Sproch gwissermaßn eingsargt.
 
Heit is imma nu de offizielle Sproch vum [[Vatikanstadt|Vatikan]], wo jo da [[Benedikt XVI.|Ratzi]] daham is; und in da [[Medizin]], voa oim in da Anatomie, werds aa no gnutzt. Und obwoihs fost kana mea vasteht und ma eigntli mit so guat wia neamt si af lateinisch untahoitn ko, miassn imma nu vü Leit in da Schui Latein lerna.
 
Do, wo die Lateinisch-Redndn (Soldatn, Kaufleut, Amtsträger) mit der Provinzbevölkerung z tuan ghabt habn, durt habn si aus dem Mischmasch aus Latein und Einheimischnsproch die Anfäng vo de romanischn Sprochn entwicklt. Dann hat ma s Gfühl dafüa volorn, dass des im Vogleich mit der Hochsproch fehlerhoft ist, und hat ogfangt, aa aso z schreibn. Des wor um 800 nach Christus der Fall. (Interessanterweis existiert um di gleiche Zaet a scho des Althochdeutsche.)
 
Iatst homma ois Ergebnis de [[Romanische Sprachen|Romanischn Sprochn]]: [[Spanisch]], [[Portugiesisch]] mit Brasilianisch, [[Französische Sproch|Fraunzösisch]], [[Italienisch]], [[Rumänisch]] mit Moldawisch, Sizilianisch, Katalanisch, Galicisch, Okzitanisch, Sardisch, Furlanisch, Ladinisch, Räto-Romanisch und Aragonesisch (sortiat noch da Anzahl vo Muttasprachla). Und des sand blos de Standardsprachn, danem gebts no an Haffa romanische Dialekte.
 
== A poa Bsundaheitn vum Lateinischn sant ==
* sechs Fälle: Nämli de unsrigen und a nu an [[Vokativ]] und an [[Ablativ]]
* a Verbaladjektiv mit der Büldung mit -nd-, des ungfähr die Bedeitungt von am ned vorhandenen Partizip Präsens Passiv hat; z. B. ''in imperatore eligendo'': (eigntli ''bo dem Kasier, der jetzt grad gwöhlt wird'') ''bo der Wahl von dem Kasier''
* s'[[Verb]] wird hauptsächli mit Endungen gebeugt, net mit Hüfszeitwörta
* de Wortstellung is fost egal - theoretisch kaunst af lateinisch stot ''"Mei Vota hot zwöf [[Bia]] trunga"'' a ''"Bia mei trunga Vota zwölf hot"'' schreim, weil de Endungen zang, wöche Wörta zaumghean
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