Itzik Feffer

jiddischa Dichta in da Sowjetunion

Itzik Feffer (aa Fefer, jiddisch איציק פֿעפֿער, russisch Ицик Фефер, Исаак Соломонович Фефер; * 10. Septemba 1900 in Schpola, Ukraine; † 12. August 1952 in Moskau) woa a jiddischa Dichta in da Sowjetunion. 1948 is a im Zug vo de Saibarungen vom Stalin vahoft und 1952 umbrocht wuan.

Feffer woa Mitglied vo da KPdSU und hod si imma aun de Parteilinie ghoidn. 1920 hoda seine easchtn jiddischn Gedichtln vaeffentlicht und is boid zu an vo de bedeitendstn Autorn von da sowjetisch-jiddischn Literatur wuan. Ea hod vua oim rhythmische und musikalische Versln gschriem. Da Feffer hod sie imma aun de Parteilinie ghoidn. Bsundas bekaunt is sei Gedicht Stalin wuan. Ea hod a zwaa wichtige Beiträg zua Literatur vom Holocaust gschriem: Ich bin a Jid und Schotens fun Warschewer Geto (Schottn ausm Warschaua Ghetto). Danem hod a no Gedichtln iwa s Jidische Autonome Gebiet Birobidschan in Ostsibirien gschriem und Naturbeschreibungen. Seine Weake san in sämtlichn jiddischn Zeitschriftn vo da Sowjetunion easchienan und san mehrmois nei aufglegt wuan.

1941–1945 hod a im Kriag gegn Deitschland ois Oberstleitnant vo da Rotn Armee an da Front kämpft ghobt. 1943 hod a zauman mitn Schauspüla Solomon Michoels ois Vatreta vom Jidischn Antifaschistischn Komitee de USA besucht. 1948 is a vo de antijidischn Stalinistn vahoftet wuan und am 12. August 1952 hod ma eam in da Lubjanka in da 'Nocht vo de eamordetn Poetn' higricht.

  • Schpener, 1922
  • Wegen sich und asoine wi ich, 1924
  • A Schtein zu a Schtein, 1925
  • Proste Teid, 1925
  • Bliendige Misten, 1926
  • Gefundene Funken, 1928
  • Geweten, 1930
  • Plakaten in Bronze, 1932
  • Kraft, 1937
  • Oyfsnay, 1948

Literatua

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  • Encyclopedia Judaica, Bd. 6, S. 1203–1204

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