Schixn[1] , aa Schicks, (jidd.: Schickse)[2][3][4] is a Schimpfwort und moant a Flitschal oda Schlampm. A Schixn is oisdann a jungs Deandl, wos grej gschminkt, aufroazend ozogn und freizigig is. Schixn is in da Bedeitung owa ned so obweatand wia Flitschal oda Schlampm. Heit is oft ironisch gmoant und hod nacha koan Schimpfwortcharakta mehr.

Etymologie

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Schixn kimmt ausn Jiddischn (שיקסע schikse f, שיקסעס schikses pl vo Hebräisch šeqeẓ, „Unreins, Obschei“[5]). Im jiddischn Sprochbrauch is „Schickse“ a Bezeichnung fir a nedjidisches, gojisches Deandl.[5]. De Obwertung is dadurch entstandn, dass a "orthodoxa" Jud nur a jidischs Deandl heiratn hod derfn. Mit ana Schixn hod ma zwor ausgeh derfn, owa wos "Ernsthofts" is ned in Frog kema.

Voiksetymologisch und daher foisch is de Herleitung vo "schick" ('chic'). A Schixn warad nacha a Deandl, des wo si iwatriebm schick aufmocht. Wei Schixn friara aa a obfällige Bezeichnung fia Deanstmadl wor[5], gibts aa no a voiksetymologische Obleitung vo „Schick se“, des wo moant, ma schickt s Deanstmadl gern, um lästige Botngäng z macha.

Schau aa

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  1. Martin Bolle, Markus Keller, Ono Mothwurf: ZEFIX!, 2011
  2. Ringseis' Bayerisches Wörterbuch, Dachau, 2. Auflog, 2006. S.200
  3. Ludwig Zehetner: Bairisches Deutsch, edition vulpes, Regnschburg, Neiauflog, 2005. S.135
  4. Wolfgang Teuschl: Wiener Dialekt Lexikon, 3. iwaorb. Auflog, Residenz-Valog, Soizburg 2007
  5. 5,0 5,1 5,2 Duden, das große Fremdwörterbuch; Mannheim & Leipzig, 2000, ISBN 3-411-04162-5
Kalenda
  • Martin Bolle, Markus Keller, Ono Mothwurf: ZEFIX! Der Bayrische Fluch- und Schimpfkalender 2011. Süddeutsche Zeitung Edition (vaständlichs Boarisch ohne Sondazeichn)

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