Briahwiascht: Extrawuascht (graichat im Kunstdarm), Dauawuascht (haasgraichat und drickat), Weißwuascht (im Natuadarm)

A Wuascht (Pl.: Wiascht) is a Lemsmiddl, des wos in da Regl aus zahocktn Fleisch, Speck, Soiz und Gwiazn zaumgsetzt is. Manchmoi kumman aa no Bluad und Innarein dazua.[1]

De Ausgangsmasse, des Brad, kummt in an Natuadarm, a Blosn, Mogn oda Kunstdarm und wiad daun kocht, goat, drickat oda graichat und daduach konserviat. Alaa in Middleiropa san rund 1500 Wuaschtsuatn bekaunt.

HeaschtölungBearbeiten

Vegetarische WuaschtBearbeiten

Ois Oitanativn zua "Fleischwuascht" gibts de vegetarische Wuascht. De bsteht meistns entweda aus Tofu (Sojadaag) oda Seitan (Woazneiweiß, Gluten). De Gwiaz dazua san fost imma auf a Imitation vom Fleischwuaschtgschmock obgstimmt.

WoatkundeBearbeiten

De Heakunft vom Woat is ned gsichat. Sicha is owa, dass des a originea deitsches Woat is.

RedewendungenBearbeiten

  • Voi de Wuascht: a Seichal, a Vasoga, a Loser
  • Des is ma Wuascht: Des is ma egal
  • Es geht um de Wuascht: Es geht um olles, es geht um de Entscheidung
  • Ollas hod a End, nua de Wuascht hod zwa: Ironie iwa de Vagänglichkeit vom Lem

Obgleitete BegriffeBearbeiten

  • Extrawuascht, Knackwuascht, Buanwuascht, Wuaschtsalod, Wuaschtbrod usw.
  • Hanswuascht
  • Wuaschtlippn, Wuaschtfinga, Zahnpasta-Wuascht usw.
  • wuaschtln (unorganisiat orwatn), vawuaschtn (nem Wuascht mochn, haßt des: mitvaweatn, vahockstickln)

BelegBearbeiten

  1. Für Deutschland: Lebensmittelbuch Abschnitt 2.2

LiteratuaBearbeiten

  •  Wiglaf Droste, Vincent Klink, Nikolaus Heidelbach: Wurst. DuMont Literatur und Kunst, Köln 2006, ISBN 3-8321-7992-5.

Im NetzBearbeiten

  Commons: Wurst – Sammlung vo Buidl, Videos und Audiodateien