Des Hochstift Freising wa bis zua Säkularisation Anfang vom 19. Jahrhundart da woitliche Herrschaftsbreich vom Fürstbischof vo Freising.


Territorium im Heilign Römischn Reich

Hochstift Freising
Wappm
Woppn vom Hochstift Freising
Andane Nam Fürstbistum, Hochstift
Herrschaftsform Wahlfürstentum/Ständestaat
Herrscher/Regiarung Fürstbischof, Administrator oder in Vakanz: Domkapitel
Heidige Regiona DE-BY
Reichsdog 1 Virilstimme auf da geistlichn Bank im Reichsfürstenrat
Reichskreis Boarischer Reichskroas
Hauptstädte/Residenzn Freising
Konfession/Religiona römisch-katholisch
Sproch/n Deitsch, Lateinisch
Aufganga in untaganga 1802 (de facto)/1803 (amtlich) an Bayern und Kaisertum Österreich
Umgebungskarte
Kartn vom Hochstift Freising im Heilign Römischn Reich (1648)
Kartn vom Hochstift Freising

Geographie

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Im Hochstift hom um 1800 ebba 15.000 Leit glebt:

Gschicht

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Ebba um 720/30 hot da hl. Korbinian des Bistum Freisung grindet. De easchtn groaßn Ländarein hot da Bischof Atto da Kienberga eaworm, Anno 783 hot a Innichen in Südtirol und im Joar 808 de spadare Herrschaft Burgrain kaft. Da Kaisa Otto II. hot dann 973 dem Bischof Abraham von Freising de Stod Škofja Loka (Bischoflack) in Slowenien gschenkt. 1007 hot da Kini Heinrich II. da Freisinga Kurch unta Bischof Egilbert des Wölza- und Katschtoi in da Grafschaft vom Adalbero gschenkt. Anno 1249 und 1294 hom dann de Freisinga Bischöf de Grafschaft Werdnfois kafft. 1294 is dann des Bistum zum Hochstift erhom worn. 1319 hot da domolige Herzog vo Bayern, da spadare deitsche Kaisa Ludwig der Bayer de Ortschaftn Ismaning, Unterföhring, Englschalking und Daglfing geng "hundert March lotrings silber" an de Freisinger Bischöf vakoft. D'raus is de "Grafschaft auf dem Yserrain" ois weitres gschlossens Herrschaftsgebiet da Freisinger Bischöf entstandn.

Des Hochstift war ois Nachbar des fui greßan Herzogtums und spadan Kurfürstentums Bayern oft in Streitarein mit dene verstrickt. Sogor Minga is aus a soichana Streitsach grindet worn, ebba um 1156 hot da Heinrich da Löwe de Isarbruckn vo de Bischöf kaputt gmacht und a bisserl weider Minga grindet. Soiche Streitereien hom iba Jahrhunderte weg vahindat, das des Hochstift greßa worn is. De boarischn Herzög und Kurfürstn hom imma wieda probiat, des Hochstift unta ian Einfluss zu bringa und noch Möglichkeit Leit vo da eigenen Familie auf den Freisinga Bischofsstui zu bringa, wos eana seit dem 15. Jahrhundert oft a glunga is.

Scho vor dem Reichsdeputationshauptschluss is Freising am 27. November 1802 vo kurpfoizboarischn Truppn unta Johann Adam vo Aretin annektiert woan. De Säkularisation hot dann de Herrschaft vo de Fürstbischöf aufg'hom und da ganze kirchliche Bsitz is durch den Staat Bayern enteignet worn. De ehemalige Residenzstodt is zua kloana Landstodt im neien Kinireich woan. Des durch des boarische Konkordat 1817 nei grindete und 1821 eig'richtete Erzbistum München und Freising hot de Nachfolge vo da Diözese Freising otretn, drum is a da Bischofssitz noch Minga valegt worn.[1]

  1. Archivierte Kopie. Archiviert vom Original [1] am 1. Novemba 2011; abgerufen am 10. November 2011.