Kitzbichl

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[[Vorlage:Bilderwunsch/code!/C:47.446388888889,12.391944444444!/D:typische Gesamtansicht der Gemeinde Kitzbichè
Kitzbühel!/|BW]]

Stod
Kitzbichè
Kitzbühel
Wappen Österreichkarte
Wappen von Kitzbichè Kitzbühel
Kitzbichl (Österreich)
Kitzbichl
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Kitzbühel
Kfz-Kennzeichen: KB
Fläche: 58,02 km²
Koordinaten: 47° 27′ N, 12° 24′ OKoordinaten: 47° 26′ 47″ N, 12° 23′ 31″ O
Höhe: 762 m ü. A.
Einwohner: 8.225 (1. Jen. 2020)
Bevölkerungsdichte: 142 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6370
Vorwahl: 05356
Gemeindekennziffer: 7 04 11
Adresse der
Gemeinde­verwaltung:
Hinterstadt 20
6370 Kitzbichè
Kitzbühel
Website: www.kitzbuehel.eu
Politik
Bürgermeister: Klaus Winkler (ÖVP)
Gemeinderat: (Wahljahr: 2022)
(19 Mitglieder)

9 ÖVP,
4 SPÖ,
2 FPÖ,,
1 GRÜNE,
3 Unabh.,UK

Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Kitzbiché (åmtla: Kitzbühel) is a Stodgmoa mid 8225 Aiwóhna (Stånd: 1. Jenna 2020) an nordéstlachn Tirói, Éstaraich. Kitzbiché ligg éppa 100 km éstla vu da Låndeshaupstod Innschbrugg und is Bezirkshaupstod vun Bezirk Kitzbiché. Durch Kitzbiché fliaßt dé Kitzbichia Ochn, dé wos an Påss Thun ia Kwöin hod und bis kuschz våu Kitzbiché nó Jóchberga Ochn hoasst. S Tåi hoasst owa nid Ochntåi, sóndan Laikntåi. Dé bekånntéstn Berg um Kitzbiché sénd da Håhnenkåmm unds Håun. Boadé Berg sénd stårch durchn Tourismus pregg und békånnt durchs Håhnenkåmmrééna und d'éstaraichische Radlrundfohscht. Kitzbiché wor owa nid åiwai schu da iwarégiónal bekånnte Wintasportåuscht, dear a haid is. Schu 1271 hod Kitzbiché, dóscht nó a Toaé vu Boan, s Stodreecht kriagg. A dé naxtn Jahrhunascht is dé Stod åft za an wichtign Bergbauzéntrum won, wos a oundlas Göid fi dé Do-ing brocht hod. Midn Nidagång vun Bergbau a da Región is owa a Kitzbiché a oafåche Bergbauangmoa won, wo sogor Årmut nid söitn wor. Vabéssascht hod si de wirtschåftliche Situation eascht, wia dé Såizburg-Tiróia-Buh baut won is und da Schisport an Åipmraum Fuaß fåssn ugfång hod.[1]

DialektBearbeiten

A da Región Kitzbiché kéémand dé vaschidéstn Dialektaifliss zåmm. Dé lókale Mundårt keescht zan Sidmittlboarischn und is éng vawånt mid dé Dialekt vun Untariitåi (Unterinntal), Sóilandl, Brixntåi, Owaboan und Pinzgau. Haidztog hod si da Dialekt schu so waid midn "Umgangsunterlandlerisch" gmischt, dass ans bé dé mearan Sprecha a da Región schu nimma song ku, ób éppa ausn Laikntåi (wia Kitzbiché und Saini Håns) oda ausn ówan Brixntåi kimb. Fi dé mearan Do-ing klingand sogor åité kitzbichiarisché Ausdrick (wia Muich, Föid/Feid, stóin) frémb, wai durchn Aifluss vun Iitåi iwas Brixntåi bzw. Sóilandl si dé óstmittlboarischn Éntsprechunga (Müüch, Fööd, stöön, Söölandl) schu durchgsétzt håmb. S glaiché ku ans a iwa dé vawånntn Såizburga Gebirgsdialekt song, dé vu Óstn hea durch dé glaichn Weana Ausdrick bédréngg wean. S Rickzugsgébiet fin åitn Dialekt is as Pillaseegebiet, wo dé westmiddlboarischn Fórma weng da ogschidnen Log söibst unta jungé Laid no krét weand. Da Museums- und Kulturverein St. Johann in Tirol hod sóiché åitn Weeschta ausn Laikntåi (und Pillerseegebiet) gsåmmét und online gstóit.[2] A båid haidztog z'Kitzbiché und sogor z'Saini Håns schiaga nimma so krét weaschd, is dear Artiké decht as Konsawiarungsbaitrog fin åitn Dialekt gschriem won. A poor Régln vun åitn Dialekt, wos so nid unbédingg fir åi onan sidmittlboarischn/westmiddlboarischn Dialekt göitnd, sténd do:

  • il und ül weascht zu ui: Milch - Muich, viel - vui, füllen - fuin, Hüller/Hiller (Dachboden) - Huia
  • el weascht zu öi: Feld - Föid, Geld - Göid
  • südbair. él, öl und äl weascht zu ói: stellen - stóin, Gewölbe - Gwóib, Pelz - Póiz, älter - óita
  • mhd. iu (gspróchn ü) hoasst óft ói: neu - nói, teuer - tóia/tóir, tief - tóif, Feuer - fóia/fóir
  • mhd. â vou Nasallaut weascht zu u: Hahn - Huh, Bahn - Buh, ich habe - i hu, getan - tu, Mond - Mu
  • mhd. ô, ê und Åbwåndlunga send typisch owaboarisch: rot - roud, hoch - houch, See - See, böse - bees
  • mhd. ë blaibb óffn, glaich wiar a dé Såizburga Gebirgsgai: essn (nid éssn), Weeg (nid Wéég)
  • Éndung -lich hoasst -la: gefährlich - gfahla, ordentlich - oundla, freilich - fraia, heimlich - hoamia
  • Dé Vaniedlichung hoasst -ai: Mädlein - Dianai, Knösplein - Knéschpai, Fläschlein - Flaschai
  • rt und rst weascht zu scht: schwarz - schwåschz, Karte - Kåscht, Durst - Duuscht
  • sp/sb weascht åiwai as schp gspróchn: Zwetschke - Zwéschp, Hausberg - Hauschberg, Sintersbach - Sintaschboch
  • r weascht lai bé da (Énd-)Silbe -er zan a. Våu Vókal tauchts owa óft wiedar auf: Haar - Hoor (nid Hooa), Tür - Tiir, über - iwa, verstehen - vastéh
  • óft weaschts r owa a oafåch weklåssn: dörren - déén, sperren - spéén, Hörner - Heena
  • Dé Éndsilbe -e weascht éftas weklåssn und nid durch n dasétzt: Flasche - Flåsch, Kurve - Raib, Brücke - Brugg
  • An Wouschtinnan weascht -d- óft weklåssn: Mehlspeise (Nudel) - Nuul, hundert - hunascht, anders - onascht
  • Gånz åite Auslautvahertunga gaids a: Honig - Hink, wenig - wénk
  • Zaidweeschta mid Doppévokal+nen éndn auf -n: meinen - moan, scheinen - schai(n)
  • Adiam heescht ans sogor nó an Draifåchvokal bé da l-Vókalisiarung: Maul - Maué, Schule - Schuaé, Teil - Toaé/Tåi
  • Éndung -gt und -bt hoassnd -gg und -pp: legt - légg, schau(g)t - schaugg, lebt - lepp (óffenes e!)
  • Easchté und dritté Persón Meazåi éndn óft auf -d: sind - sénd, wir/sie heißen - mia/sé hoassnd

GalerieBearbeiten

StédtpartnaschåftnBearbeiten

PanoramaBearbeiten

Blick vun Håhnenkåmm auf Kitzbiché zåmmp Håun. Links hint sicht ans an Koasa.

An NéétzBearbeiten

  Commons: Kitzbichl – Sammlung vo Buidl, Videos und Audiodateien

BelegBearbeiten

  1. Geschichte Kitzbühels
  2. St. Johanner Mundartsammlung