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Da Starnberga See (amtli: Starnberger See) liegt sidwestli vo Minga im Freistaat Bayern. Da See is af Grund vo seina groußn Durchschnittsdiafn da wossareichste See in Deitschland, wen ma vom Bodnsee (a Drei-Lända-See) osiagt.

Starnberga See
Starnberger See
Da Starnberga See mit oliegende Ortschaftn
Da Starnberga See mit oliegende Ortschaftn
Oigmoans
Geografische Log: bayer. Oipmvorland
Zuafliss: Ostersee-Ach, Bäch, untairdische Zuafliss
Obfliss: Wirm
Grässane Ortschaftn am Uafa: Starnberg, Ammerland, Seeshaupt, Tutzing, Feldafing, Possenhofen
Datn
Hächn iwan Meeresspiagl: 596 m
Flächn: 56,36 km²
Seeläng: 20.2 km
Seebroadn: 4,66 km
Volumen: 2,998 km³
Grässte Diafn: 127,7 m
Bsundaheitn:

wossareichsta und diafsta See vo Bayern

Iwa Bayern naus bekannt worn is da See aa durch an Doud vom Ludwig II. 1886 in Berg. An des Ereignis erinnern no heit a Votivkapejn und a Hoizkreiz im See in da Nachan vo da Unfallstejn.

Seit 1976 zejt da Starnberga See zu de durch de Ramsar-Konvention gschitztn Feichtgebiete mit internationala Bedeitung.

Inhoitsvazeichnis

LogBearbeiten

Foigende Gmoandn ham an Otei am Seeufa (im Uhrzeigasinn vo Nordn ogfanga):

  1. Starnberg (Norden, Landgreis Starnberg)
  2. Münsing (Südosten, Landgreis Dejz-Woifratshausn)
  3. Seeshaupt (Süden, Landgreis Weilheim-Schongau)
  4. Bernried (Südwesten, Landgreis Weilheim-Schongau)
  5. Tutzing (Westen, Landgreis Starnberg)
  6. Feldafing (Nordwesten, Landgreis Starnberg)
  7. Pöcking (Nordwesten, Landgreis Starnberg)

Vorm West-Ufa, sidli vo Possenhofen liegt a kloane Insl, de Rosninsl.

NamaBearbeiten

Urspringli is da See Wirmsee gnennt worn, wie z.B. in da Zeit vom Kaiser Ludwig da Bayer (1314 - 1347) [1]. Da Nam leit si vom Fluss Wirm (Würm), der wo bei Starnberg ois oanziga Fluss ausm See fliaßt. Erscht seit 1962 hoaßt da See offiziell Starnberger See.

FreizeitBearbeiten

Da See is a wichtigs Erholungsgebiet, vor oim fir de Mingara, wei a mit da S-Boh af Tutzing, da Eisnboh af Seeshaupt oda iba de A 95 / A 952 leicht z erreicha is.

Fia Wandara und Radlfoara gibts a 49 km lange Rundstreckn um an See umadum, de wos moast obseits vo da Stroß valafft. Ma kimmt oba nua sejtn direkt zum See, wei de Ufa moast in Privatbesitz sand.

GalerieBearbeiten

BelegBearbeiten

  1. Bayerische Staatsbibliothek: Regesten Kaiser Ludwigs des Bayern - Die Urkunden aus Klöstern und Stiftsarchiven im Bayer. Hauptstaatsarchiv und in der Bayer. Staatsbibliothek hg. Menzel, 1996 S. 289

LiteratuaBearbeiten

  • Am Starnberger See und die Würm entlang. Dachau 1995, ISBN 3-89251-202-7.
  • Martinus Fesq-Martin, Amei Lang, Michael Peters (Hrsg.): Der Starnberger See - Natur und Vorgeschichte einer bayerischen Landschaft. Minga 2008, ISBN 978-3-89937-090-4.
  • A. Link: Der Starnberger See und seine Umgebung vom Würmtal bis zum Alpenrand. Gauting-Buchendorf 1982, ISBN 3-923657-06-4.
  • Susanne Westendorf: Das Starnberger-SeeBuch - eine Tour um den See, kleiner Führer. Minga 1995, ISBN 3-00-000232-4.
  • Lorenz von Westenrieder: Beschreibung des Wurm- oder Starenbergersees und der umherliegenden Schlößer, samt einer Landkarte. (Bayerland Reprint, Nachdruck der Reisebeschreibung von 1783). Bayerland, Dachau 2006, ISBN 3-89251-367-8.

Im NetzBearbeiten