Der Bulle von Tölz: Mörder unter sich

Der Artikl is im Dialekt Obaboarisch gschriem worn.
Foig der Serie Der Bulle von Tölz
OriginaltitlMörder unter sich
ProduktionslandDeitschland
OriginalsprochDeitsch/Boarisch
Läng94 Minutn
OitasfreigobFSK 12
EinordnungStaffel 7, Foig 2
33. Foig insgesamt
Easchdausstrohlung16. Jenna 2002 auf Sat.1
Stab
RegieWerner Masten
DrahbuachFranz Xaver Sengmüller
ProduktionErnst von Theumer junior
MusiUli Kümpfel
KameraRainer Lauter
SchnittMichael Breining
Bsetzung
Episodnlistn

Mörder unter sich is a deitscha Feansehfuim van Werner Masten ausm Joar 2002 noch on Drahbuach van Franz Xaver Sengmüller. Es is de 33. Foig vo da Krimiserie Da Bulle vo Däiz midm Ottfried Fischer ois Hauptkommissar Benno Berghammer. Da Fuim is zun easchtn Moi am 16. Jenna 2002 af Sat.1 ausgstroit worn.

HandlungBearbeiten

Da Amtmo Hans Plaschek stiabt ban Oschliaßn vo da neian Woschmaschin duach on Stromschlog, und de Elfriede Blenninger stiazt ban Fenstaputzn ausm zwoatn Stock, buachstäbli vor de Fiaß vo iara Tant Walburga Hechenbichler und da Resi Berghammer. Afn easchtn Blick schaugt ois noch tragische Haushoitsunfäi aus, oba de Kriminala Sabrina Lorenz und Benno Berghammer foid af, doss in boade Fäi vui Gejd im Spui is: Da Alfred Blenninger eabt 200.000 Mark und d’Maria Plaschek dawoart aus da Lemsvasicharung vo iam Mo 600.000 Mark. Olladings hom boade fia de froglichn Zeidraim a glabwiadigs Alibi. Wia de Kommissarin Lorenz oba seng wui, mid wem d’Maria Plaschek ian Viazga feiad, stejd si außa, doss de Witwe seit on hoibn Joar a gschlampads Vahäitnis midm Elektrika Kroll hod. Dea gibt zua, doss ea an Sicharungskostn manipuliat hod; d’Maria hod eam bei da Nocht hoamli ins Haus neiglossn. Ibafiaht hod eam de Tatsoch, doss ea scho oane Woch vorm Tod van Hans Plaschek a vierwechige Kreizfoart fia si sejba und de Maria buacht hod. De Plaschek sogt, doss se si vo iam Mo eigspead gfuid hod.

De Walburga Hechenbichler legt de Kriminala on Briaf mid on beiglegtn Testament vor. Dort schreibt de Elfriede Blenninger, doss ia Mo schuid is, wonn ia ebbs passiansoid; und se setzt ia Tant Walburga ois Alloanige Eabin ei. Des Schriftstick stejd si olladings ois Fejschung außa, de wo da Felix Hechenbichler im Aftrog vo seina dominantn Muada gschriem hod. Fia d’Hechenbichlerin is und bleibt ia Bua a Grattla.

Da Alfred Blenninger valobt si mid da Viola Hainthaler und setzt se ois neie Nutzniaßarin vo seina Lemsvasicharung ei. Ea pacht on Gosthof, den wo ea midm geabtn Gejd vo seina Frau renovian lossn wui. Ois Gschäftsfiahra mechad ea an Gerhard Rödl van „Bahnhofstüberl“ eisetzn, untastitzt vo sein Huifskoch Heinz Sykora – vo olle „Burschi“ gnennt –, dea wo ois mocht, wos sei Chef vo eam valongt.

De Viola Hainthaler steht dazua, doss duach de Valobung midm Alfred Blenninger profitiat. Am Ofong is es ia peinli gwen, wei da Alfred mid iara Orbatskollegin vaheiradt woar, oba ia Freind, da Gerhard Rödl, hod gsogt, se soi an Alfred ned zruckweisn, wei ea jetzad vui Gejd hod. Da Rödl is ia Freind, seits 13 Joar oid is; se wead niamois on ondan liam. Se sogt aa, doss da Gerhard ned eifasichtig wega ian Gspusi midm Alfred is. Se zoagt de Kriminala de Police van Alfred seina Lemsvasicharung, wo drinnad steht, doss ban Unfoitod oa Million Mark kriagt. Jetzad homs as gsuachte Motiv endli gfundn.

Laut da Viola Hainthaler is da Alfred Blenninger grod bsoffa im „Bahnhofstüberl“. Dort eafoarn de Kommissar van Wiatn, doss da Burschi und da Alfred midm Auto zua Benediktnwand untawegs san – af da oidn Stroß, weis dort schena is. Da Berghammer und de Lorenz pressian hintahea und findn s Auto hoibads iba on Obgrund hänga. Se hoin de Insossn aus iara misslichn Log und eafoarn van gschocktn Burschi, doss de Foaratia klemmt, weis manipuliat worn is. Wei da Gerhard Rödl, wia’s ausschaugt, olle zwoa loswean woit, vazejd da Burschi de Kommissar vo dem sein peafidn Plan: Ea soid an bsoffnan und schlofadn Alfred Blenninger in den Obgrund do stiazn lossn, dawei ea sejba im letztn Moment aussteigt. Fia des soid ea van Rödl a Drittl vo da Lemsvasicharungssumme kriang, plus de vasprochanan 20.000 Mark fian Fenstastuaz vo da Elfriede Blenninger.

D’Resi und da Benno Berghammer bsuachan d’Walburga Hechenbichler dahoam. Im Goartn bastlt da Felix scho Long on an oidn Ringlspui. Sei Muada traut eam ned zua, doss ea des Graffe, wo fost vo sejba ausanondafoid, zun Laffa bringt. Desmoi is ea oba sicha, doss ea’s gschofft hod, und wui on Testlaf mocha. Da gwampade Benno moant, doss ea vui z schwar is, und d’Resi traut si ned; nua sei Muada ko da Felix zun Midfoarn ibaredn, weis glabt, doss des Glump eh ned funktioniat. Wia de Hechenbichlerin afgstieng is, schoit da Felix as Ringlspui ei, draht af de hechste Gschwindigkeit und losst sei Muada a Zeidl zappln und schrein.

HintagrundBearbeiten

Gfuimt worn is haptsächli z Däiz, drunta im Café Volkland in da Moarktstroß; da Tatort Blenninger in da Oberland-Passage (Seitnpassage vo da Moarktstroß) und im Hallenbad. Ondane Drahort woarn Schliersee („Bahnhofstüberl“) und Spitzingsee (Unfoiort);[1] ois Schaublotz fia de „Pension Resi“ homs as Hollerhaus Irschnhausn heagnumma.

KritikBearbeiten

De Programmzeitschrift TV Spielfilm schreibt: „Eine Prise Rätselkrimi, ein Schlag bayrische Provinz, spitze Bemerkungen und der runde Ottfried – fertig ist die Erfolgsmixtur.“ Fazit: „Gewohnt Granteliges aus Bayerns Krimistadl.“[2]

Im NetzBearbeiten

BelegBearbeiten

  1. Mörder unter sich – derbullevontoelz.de
  2. Der Bulle von Tölz: Mörder unter sich – Filmkritik bei TV Spielfilm