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Der Artikl is im Dialekt Weanarisch gschrim worn.
Gradner-Kapöin

De Gradner-Kapelle, uasprüngli Gradinger-Kapelle g'hass'nt, is a sakrala Klaabau im 10. Weana Beziak Favoritn. Se steht in da Ludwig-von-Höhnel-Gåss'n 2 vua'm städtisch'n Laaerbergbåd.

Bau und G'schicht'Bearbeiten

De Kapöi'n is 1828 von an gewiss'n Johann Gradinger ois Daunk baut wua'n, nåchdem seine scheich g'wuadanan Pfead auf da Höch'n vom Laaer Berg duachgaungen san und ea den Unfoi fåst unvaletzt üwalebt håt.

Bis 1959 is aun da Eck'n Favoritenstråß'n/Ludwig-von-Höhnel-Gåss'n g'staun d'n und is daunn z'weg'n aniche Stråß'numbaut'n um etliche Meta nåch Ost'n vasetzt wua'n. Schließlich is 1973 beim Bau vom Vateulakraas Favoritn aum heitich'n Staunduat a gaunz a genaue Kopie von da'r Origeneukapöi'n hig'stöit wua'n, weu de neialiche Vasetzung nimma meglich g'wes'n is.

De g'mauate Kapöi'n håt an rechteckich'n Grundriss und a Sått'ldåch mit an Kreiz ob'ndrauf. De Fassad is mit Lisenan[1] und an G'sims[2] aufg'lockat. In ana åchteckich'n Nisch'n, de wo mit an schmiedeisanan Ziagitta ohg'schloss'n is, steht a weiße Marienfigua, de wo da Madonna von Banneux[3] (des is a Wållfoahtsuat in Belgien bei Lüttich) nåchg'måcht is. De Einweihung von da'r echt'n Kapöi'n håt aum 24. Oktoba 1959 duach'n Rektor Georg Jakob von Banneux ståttg'fund'n.

LiteraturBearbeiten

  • Gerhardt Kapner: Freiplastik in Wien. Jugend & Volk, Wien [u.a.] 1970, S. 103.
  • Herbert Tschulk: X. Favoriten. Jugend & Volk, Wien [u.a.] 1985 (Wiener Bezirkskulturführer, 10), S. 47.
  • Werner Schubert: Favoriten. Verlag Beziaksmuseum Favoritn, 1992; S. 171.

WeblinksBearbeiten

48.15949416.385592Koordinaten: 48° 9′ 34″ N, 16° 23′ 8″ O

BelegBearbeiten

  1. schaug bei Lisene
  2. schaug bei Gesims
  3. schaug bei Banneux