Velbastaður [ˈvɛlbaˌstɛavʊɹ] (dänisch Velbestad, fia boarisch schaug: Nomanskund) is a Uatschoft af d Färöer am Sidwestgstod fo da Haptinsl Streymoy. Am 1. Jänna 2020 hods 246 Eiwohna ghob und es ghead seit 2005 zua Tórshavna Kommune. D Postleitzoi is FO-176.

Á Steinum heafuan und Norðuri á Heyggi hido.
Úti á Heyggi herunt und Á Stórheyggi owabeiig.

NomanskundBearbeiten

Velbastaður endt af -staður, wos af boarisch Ploz oda Stettn hoassd und aa mid Stod fawondt is. Des is da Tei, dea hunadprozentig kloa is. Monche nemmand o, dass da Nom auf oidnuadisch Vébólstaðr zruckged, wos weatli Vé-Gebeide-Ploz hoassd. A hoassd ma an Schrein ausm germanischn Glaum. Somid kinnt z Velbastaður a germanische religiese Stettn gweng sei, wos ma owa ned nochweisn ko.[1]

EadkundBearbeiten

Velbastaður bfind si zwischn Syðradalur im Nuadwestn und Kirkjubøur im Sidostn. Im Sidwestn ligg d Insl Hestur midn gleichnomign Duaf, de duachn Hestsfjørdur fo Streymoy trennd is. Im Nordostn bfind si Tórshavn. Bis zum 1. Jänna 2005 hods midm Nochbasduaf Kirkjubøur zomm a eingne Kommune buitt, de bei da Eigmeindung in d Tóshavna Kommune 227 Eiwohna ghob hod. Wias in Feahhofn Gamlarætt z Kirkjubøur ausbaud homb, is aa d oitt Stross auf Tórshavn nei oglegg wuan und s Duaf hod an Bfejkarungsaufschwung eafoahn. Heidztog gibs z Velbastaður zwoa Schuin und an Kinagoatn.

Des Duaf bested aus d drei uaspringlichn Uatstei Norðuri á Heyggi (Nordbiichi), Á Steinum (Am Stoa) und Úti á Heyggi (Drausst am Biichi). Dazua kemman d neichn Sidlunga Undir Borgarhálsi (Untasi fom Buagsoddl), Gerðisbreyt (Zauweg) und Á Stórheyggi (Am groussn Biichi). Aa da Hof Djúpagil (Diaffa Grom) on da grenz zu Tórshavn ghead nu dazua, bfind si owa weid aussahoib fom Duaf.

Des grejsste Doi fo Velbastaður is s Havnardalur (Tórshavna Doi), owa nuad Westseitn ligg aufn Uatsgebiet. In Richtung Syðradalur bfind si s Fossdalur (Wossafoidoi), wos fo am Kees diaf ausgschliffn wuan is. Velbastadur sejm ligg auf an Biichi zwischn d kloan Dala Mígandalur (Soachdoi) und Lagadalur (Niedadoi).

Grejssta und Grenzfluss z Tórshavn is d Sandá (Strond-Achn) im Havnardalur. Es foing d Mígandalsá (Soachdoi-Achn), d Breiðá (Broade Achn) und d Fossdalsá (Wossafoidoi-Achn). D Seen in Velbastaður hand da Stóratjørn (groussa See), da Hólmatjørn (Inslsee), da Tjørnin á Konufelli (Seeei am Weiwabeag), da Stausee im Havnardalur und d nomlousn Seen am Owalaf fo da Breiðá.

Hejchste Beag hand da Konufelli (Weiwabeag, 491 m), da Murufelli (Manaberg, 479 m), da Fjallið (da Beag, 417 m) und da Tvørfelli (Queabeag, 273 m).

A Kiach hods Duaf ned, d Eiwohna gengand in d Olavskiachn, wos z Kirkjubøur, 5 km sidli ligg.

GschichtBearbeiten

Velbastaður ghead zua d ejtestn Deafa af d Färöer. Im Fossdalur hod ma Grundmauan fo Heisa aus da Wikingazeid gfundn.[2]

1349 is laud Uakundn d gsomte Bfejkarung on da Pest gstuam.

1584 hod ma in Uatsnom s easchte moi schriftli gnennd, in da oitdänischn Fuam Valbøsted.[3][4]

Da färöische Natuafuascha Nicolai Mohr (1742–1790), hod scho easchte oitatumskundliche Untersuachunga z Velbastaður im Rohma seina 1776 ogfongana, dreijarign Fuaschungsoawat af d Färöer ogstejd.[5]

2016 hod ma bei archeologischn Ausgrobunga an hoiwatn anglsaxischn Siiwapfennig (silver penny) aus da Regiarungszeid fom Ede im Ejtan, Kining z Wessex (reg. 899–924), gfundn. Im Summa fom sejm Joa on da gleichn Stej an sejtnan faguidetn Fingaring aus Siiwa mid an Kreiz do gfundn.[6]

BfejkarungBearbeiten

Bekonnte VelbastaðnaBearbeiten

  • Dánjal í Búðini (1919-2010), färöischa Politika fom Fólkaflokkurin. Minista in da färöischn Londesregiarung fo 1975 bis 1981.
  • Jóngerð Purkhús (*1937), färöische Politikarin fom Tjóðveldisflokkurin. Ministerin in da färöischn Landesregierung fo 1985 bis 1991. Sie wohnd seit 1976 mit iam Mo Niels á Velbastað do.

Schaug aaBearbeiten

  Commons: Velbastaður – Sammlung vo Buidl, Videos und Audiodateien

BelegBearbeiten

  1. Karl Gustav Ljunggren: Kirkjubøur, Velbastaður og Tórshavn, S. 9–11, Fróðskaparrit bd. 4, 1955
  2. Auf Seite 64 in: Arne Thorsteinsson: Forn búseting í Føroyum. In: Fróðskaparrit, 26, 1978
  3. Hvussu gomul er bygdin?, heimabeiti.fo
  4. Auf Seite 34: „Valbøsted“. (PDF) Jarðarbókin 1584, history.fo
  5. In: Carl Frederik Bricka (Hrsg.): 1. Auflog. Bond 11: Maar–Müllner. Gyldendalske Boghandels Forlag, Kopenhagen 1897, S. 345 (dänisch, runeberg.org).
  6. Funnu 1.100 ára gamal mynt á Velbastað. In: Vikublaðið, 19. September 2016, S. 6


61.984444444444-6.8502777777778Koordinaten: 61° 59′ N, 6° 51′ W