Der Artikl is im Dialekt Weanarisch gschriem worn.

Da Weana Schmäh is a facettnreicha Hamua und a Gmiatszuastand, den wos ma dena Bewohnan vau Wean nochsogt. Des is a Oat, wia ma redt oda Sochn mocht und de wos nia gaunz ernst sei wü, nix direkt sogn mecht. A unnochaumliche Mischung: imma a bissl schwoazza Hamua, oft grantlnd, mitunta oaglistig, meistns in freindlicha und charmanta Fuam vapockt. A bsundare Umgaungsfuam, hintagrindig, indirekt, volla Aunspülungen. A Lebmsoat, de fia Preissn imma unvaständlich bleim wiad.

Da Weana Schmäh is ned nua untrennboa mit da Weanarischn Sproch vabundn, sundan aa mit da Weana Mentalität. Da Weana Schmäh is oft sarkastisch, maungmoi aa beesoatig gmaant, owa meistns mit Hamua und an Lächln vabundn. Wean is - laut Presseberichtn - de Stod vaum Lächln.[1].

Variantn und vawaundte Begriff

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  • Aansaschmäh: leicht durchschaubora Trick
  • Schmähtandla: Aufschneida, Liagna
  • schmähstad: sprochlos, waun da da Schmäh ausgähd

Bekaunte Vatreta mit Weana Schmäh

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Beispü fian Weana Schmäh

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  • Falco: "Ah gäh, waaßt wos Horstl, ma lebt nua amoi - und so wia i glebt hob, is amoi gnua."[2]
  • Helmut Qualtinger: "I schupf ollas nua mit l'amour, imma wieda stua auf de Tua mit l'amour."[3]
  • Georg Danzer: "So an Oamutschgal wie dir schenk' ich an Schülling / oda na i gib da zwa du bist a Zwülling, / wäu aner allan konn doch net so deppat sein, / Hupf in Gatsch und grob di ein..."[4]
  • Sog Oida, host du heit Nocht mit'n Kaschpal in da Witzkistn gschlofn oda host an gaunzn Clown gfressn?
  • "Küss de Haund gnä' Frau" sogn und "So a bleeds Trutscherl!" dengn (nua zwengan Dringgöd zum Beispü).
  1. Ländervergleich: "Grantige Wiener" lächeln laut Presseberichten am meisten. Die Presse, 21. September 2010, abgerufen am 25. September 2010.
  2. Christoph Cöln: Der Falke als Decadent 13.06.2008 (ins Weanerische iwasetzt, so wias woascheinlich wirklich gsogt hod)
  3. Helmut Qualtinger: "I schupf alles nur mit l'amour. Archiviert vom Original [1] am 28. Jenna 2007; abgerufen am 9. November 2008.
  4. Georg Danzer: "Hupf in Gatsch")

Literatua

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